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Aktivitäten
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Veranstaltungen 2011
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Internationaler Museumstag am 20.05.2012
Im Rahmen dieser Veranstaltung hatte auch das Museum Schloss Fechenbach seine Pforten geöffnet. Auch hatte unser Verein die Besucher durch kleine Spielszenen und Sketche - angebunden sowohl an die Historie des Schlosses als auch an die Exponate des Schlossmuseums - durch die Jahrhunderte geführt, angefangen von der Römerzeit über das Mittelalter bis hin in die Neuzeit.
Die Schauspieler " laufen sich warm ".
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Eine Begrüssung der Besucher und einen Überblick über das, was die Besucher erwarten konnten durch die Organisatorin der Aufführungen Frau Christine Klostermann ( Drehbuch und Regie ) markierte den Start einer Führung.
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Die Römerzeit
An der Jupitersäule traf man auf den Chatten Hartmut, der sich mit einem zwischenzeitlich als Römer " geadelten " Stammeskollegen in einem angeregten Gespräch befand. Dabei äusserte Hartmut seine Wünsche und die seines Stammes an die römische Verwaltung und bat den nun römischen Soldaten Vulpecula Hadrianus, bei dessen Vorgesetzten bei der Erfüllung der Wünsche des Stammes behilflich zu sein und bei der römischen Ver- waltung deswegen vorzusprechen. Der römische Soldat erklärte sich unter der Voraussetzung, dass man auch ihm von Stammesseite her bei seinen Wünschen entgegenkomme, dazu bereit. Man einigte sich in diesem Sinne.
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Vulpecula Hadrianus Durch Anklicken kann das Bild vergrössert werden
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Chatte Hartmut Durch Anklicken kann das Bild vergrössert werden.
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Das Mittelalter
Im Raum der Wallfahrt traf man auf einen Büsser, der einer Frau und ihrer Tochter bekannte, er habe schwere Sünden begangen. Viele Wallfahrten habe er unternommen und hoffe nun, dass ihm seine Sünden vergeben worden seien. Nun sei er aber auch völlig mittellos und niemand wolle ihm helfen. Frau und Tochter luden ihn ein, er könne nach dem Gottesdienst zu ihnen kommen. Ihr Haus stünde jederzeit für ihn offen.
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Spätmittelalter/Neuzeit
Das Geschlecht derer von Groschlag wird als mittelalterliches Geschlecht in den Büchern geführt ( Mittelalter vom 6. bis 15. Jh.) Die von Groschlags der Spielszene sind bereits der Neuzeit zuzurechnen. ( Neuzeit von 16. Jh. an. ) Man erlebt im Groschlagschen Zimmer Freifrau von Groschlag, die sich bitter über ihren Mann, Friedrich Carl Willibald Freiherr von Groschlag ( 1729 - 1799 ) beklagte, den sie in der Absicht geheiratet hatte, in höhere Kreise aufzusteigen und nun, nach der Entlassung Ihres Mannes 1774 aus Kurfürstlich Mainzer Diensten durch den Kurfürst-Erzbischof Friedrich Karl Joseph Freiherr von und zu Erthal, zur Landpomeranze geworden sei. Ihr Mann sei wohl vom rechten Glauben abgefallen und beschäftige sich nur noch mit der Freimaurerei und anderem Unsinn, ansonsten kümmere er sich nur noch um seinen Garten. Ihrem Temperament entsprechend habe sie einen Teil seiner Unterlagen bereits vom Tisch gefegt . Am liebsten würde sie sie zerreissen. Eine Kammerfrau versuchte sie zu trösten.
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Der Rundgang führte dann weiter ins Fechenbachzimmer, wo die Besucher von einer Harfenistin mit schönen Melodien empfangen wurden, Melodien, die auch dazu dienen sollten, den Zorn der Freifrau von Groschlag zu besänftigen.
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Die Zeitreise fand ihr Ende in der Zeit des Ersten Weltkrieges. Im Raum der Sonderausstellung 675 Jahre Spital-Medizinische Versorgung in Dieburg wurden die Besucher in ein Lazarett des Ersten Weltkrieges versetzt. Der Militär- Oberstabsarzt Dr. Schmücking verarztete zusammen mit der Krankenschwester Silvestra einen Soldaten, der durch einen Streifschuss am Kopf verwundet worden war. Der Wirklichkeit in damaligen Lazaretten nachempfunden war die Behandlung ziemlich unsanft und auch der Ton der beiden war ausgesprochen ruppig.
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Das Team der Schauspieler
Chatte Hartmut................. Prof. Dr. Hartmut Wendt Vulpecula Hadrianus.........................Christian Eidenschink ein Büsser.................................Dr. Ingo Mahn eine Frau....................................... Christl Danz ihr Kind .........................................Nazenin Öztürk Freifrau von Groschlag.................... Ingrid Weng Dr. Schmücking........................ Dr. Eberhard D'Orville Silvestra....................................... Rosmarie Martin ein Soldat......................................Peter Maack Harfenistin.....................................Barbara Ding Drehbuch und Regie...................... Christine Klostermann
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Frühlingskonzert am 22. April 2012
Nach langer intensiver Vorbereitungszeit konnte unser Verein im grossen Saal des Fechenbachschen Schlosses am 22.04.2012 ein Frühlingskonzert veranstalten. In ansprechender und gekonnter Weise überbrachte das Ensemble Giocoso mit Frühlings- und Liebesliedern aus Operette, Musical und Film, aber auch mit " Kunstliedern " einen musikalischen Gruss an den Frühling.
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Das Ensemble Giocoso. Zur besseren Lesbarkeit anklicken !
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Auch zur Freude der Organisatoren wurde die Veranstaltung sehr gut aufgenommen. Schon eine dreiviertel Stunde vor Beginn hatte sich eine Traube von Besuchern vor dem Saaleingang eingefunden und bald darauf waren die hundert zur Verfügung stehenden Plätze vollständig besetzt.
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Die musikalischen Darbietungen des Ensembles wurden mit Be- geisterung aufgenommen.
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Frau Gregoriev als Solistin. Bild läst sich durch Anklicken vergrössern
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Zunehmend konnte man förmlich spüren, wie sich eine Bindung zwischen den Protagonisten und dem Auditorium entwickelte.
Zum Schluss der gelungenen Veranstaltung lud das Ensemble die Zuhörer zu einem " Nachsitzen " in ein Restaurant ein, was von einigen Gästen gerne angenommen wurde... und wen wundert es ? Auch hier wurde noch gesungen.
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Vereinsfeier zum 1. Advent
In diesem Jahr hat unser Verein nicht am Martinsmarkt teilgenommen. Grund hierfür war, dass der Organisator des Martinsmarktes trotz mehrmaliger Bitten sich ausserstande sah, uns wie früher einen Standplatz zuzuweisen, neben dem nicht ein Stand positioniert war ( Fassnachtsgruppe ), der Ähnliches wie wir anbot. Diese Situation bestand schon im letzten Jahr, so dass wir aus Erfahrung sagen konnten, dass sich unser Aufwand, gemessen am Umsatz, bei Fortbestand der beschriebenen Konstellation nicht lohnt. Es ist also zu konstatieren, dass der Organisator des Martinsmarktes unseren ehrenamtichen Einsatz für das Museum und damit für die Stadt mit Erfolg boykottiert hat. Aus diesem Grund - quasi als Ersatz - hatte der Verein um 15.00 Uhr seine Mitglieder für den ersten Advent zu einem gemütlichen adventlichen Treffen bei Mulsum und Lebkuchen in das Schloss Fechenbach eingeladen. Gestaltet wurde der Nachmittag von unserem Vorstandsmitglied Christine Klostermann mit Texten von Hebel, Rilke, Mörike, Heine, Gerhardt, Bachmann, Brecht und anderen. Es war ein gemütlicher und ausserordenlich vergnüglicher Sonntagnachmittag, der sehr gut besucht war. In den Pausen war Gelegenheit für die Gäste, miteinander ins Gespräch zu kommen, was allgemein ausgiebig genutzt wurde.
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Ausflug zur Keltenwelt am Glauberg
Die Exkursion am 01.10.2011 führte uns diesmal in die Welt der Kelten am Glauberg. ( Hinweis: Die meisten gezeigten Bilder können durch Doppelklick vergrössert werden ).
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Circa 40 Teilnehmer an dieser Besichtigungsfahrt erreichten nach etwa 40 Minuten Busfahrt das Museumsareal.
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Natürlich war eine Führung gebucht und unserer Wissbegierde Rechnung tragend war es die von allen angebotenen Führungsmodulen natürlich die längste - zweieinhalb Stunden - allerdings unterbrochen von einer einstündigen Pause, in der auch im Bistro etwas getrunken und gegessen werden konnte und es möglich war, auf der Terasse bei herrlichem Wetter und einer Aussicht auf die wundervolle Landschaft die " Batterien " für das, was kommen sollte, wieder aufzuladen.
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Aufgeteilt in zwei Gruppen wurden folgende Schwerpunkte besichtigt:
1. Das moderne Museum 2. Der heilige Bezirk mit dem eindrucksvollen ( restaurierten ) Grab- hügel. 3. Das bis 1300 n.Chr. besiedelte Plateau des Glaubergs.
Das Museum
In dem modernen und hervorragend gestalteten Museum werden die archäologischen Funde - meist Grabbeigaben - wirkungsvoll aus- gestellt.
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Unsere Führerin konzentrierte sich auf die Funde aus den Gräbern des sog. Fürstengrabhügels. Zwei Gräber wurden hier gefunden ( Eine Erd- und eine Brandbestattung ). Besonders klug und instruktiv war im Ausstellungskonzept, dass eine Skizze des jeweiligen Grabes mit der Lage und Positionierung des Verstorbenen und der Grabbeigaben in den Fussboden eingelassen worden war und die originalen Grabbeigaben in benachbarten Vitrinen gezeigt werden.
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Fürstengrab 1 ( Erdbestattung )
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Grabbeigaben Grab 1
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Fürstengrab 2 Brandbestattung
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Grabbeigaben Grab 2
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Der frühkeltische Fürstengrabhügel
Der im Lauf der Zeiten zusammengefallene Hügel ( Durchmesser 48 m ) hatte nur noch eine Höhe von 30 cm . In Anlehnung an vorhandenen " Abraum ", Durchmesser und anderen archäologischen Informationen wurde er auf seine wahrscheinliche Höhe von sechs Metern aufgeschüttet. Auf dem Hügel oder an anderer Stelle - nicht bekannt - waren Statuen von Keltenfürsten in vollem Ornat aufgestellt. Eine dieser Statuen wurde nahezu unversehrt gefunden und wird im Museum gezeigt.
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Die Bedeutung der diesen Hügel umgebenden Gräben ist unklar, genau so wie die Bedeutung der Pfähle, deren Holzreste im Erdboden gefunden worden waren und die unregelmässig verteilt um Teilbereiche des Hügels herum standen. Auch sie wurden restauriert und dienten wahrscheinlich astronomischen Zwecken. Aber das ist Fiktion.
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Im Hügel wurden - wie bereits erwähnt - zwei " Fürstengräber " gefunden.
Das Plateau des Glaubergs
Vom Museum aus kommt man auf einem etwas steil ansteigenden Pfad zum Plateau des Glaubergs.
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Dieses nahezu ebene Areal besitzt eine Länge von ca. 800 m und eine Breite von ca. 200 m. Rund 150 m über den umgebenden Feldern gelegen gestattet es einen hervorragenden Rundumblick über die Umgebung.
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Diese günstige Lage trug dazu bei, dass diese Plateau schon sehr früh besiedelt wurde. Spuren finden sich schon aus dem Neolithikum ( Rössener Kultur ) . Um ca. 4000 v. Chr. war das gesamte Plateau besiedelt. Zentrale Bedeutung hatte das Plateau des Glaubergs am Ende des 6. Jahrhunderts v. Chr. und im 5. Jahrhundert v.Chr., als es der Sitz eines keltischen Fürstentums wurde. ( Siehe Fürstengräber ). In dieser Zeit wurde das Gebiet in Abschnitten mit erstem und zweitem Festungswall und mit einem Sohlgraben befestigt. Im wesentlichen endete der keltische Fürstensitz im frühen 4. Jahrhundert v. Chr. Eine erwähnenswerte Besiedlung erhielt der Glauberg erst wieder in der Spät- antike ( Germanen ) und im Mittelalter.
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Ruine eines mittelalterlichen Kellerhauses
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Ruine eines mittelalterlichen Kellerhauses
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Ruine einer Stauferburg
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Mit Ende der " Reichsburg Glauberg " Mitte des 13. Jh. n. Chr. verfiel auch die Besiedlung des Plateaus. Soweit unser Ausflug zur Keltenwelt am Glauberg.
Die Rückfahrt führte uns noch zur Ronneburg, wo wir - natürlich an reservierten Plätzen ( dem Organisationstalent unserer Frau Winter sei Dank ) - uns nochmals zum Kaffeetrinken niederliessen und anschliessend die Heimfahrt antraten.
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Die Jupitersäule auf dem Römerkreisel
In der Mitgliederversammlung vom 19.03.2010 stellte der Vorsitzende des Vereins, Herr Rüth, seine Idee vor, auf dem geplanten Kreisel ( im weiteren "Römerkreisel" genannt) eine Replik der im Museum gezeigten Jupitersäule aufzustellen. Dies sei auch sinnvoll, da die Säule kaum 100 m vom beabsichtigten Aufstellungsort bei Grabungen gefunden worden sei. ( Anmerkung: Sie war in Stücke zerschlagen, eine Krönung wurde nicht gefunden. Aufgrund der Inschriften ist sicher, dass sie Jupiter geweiht war. --> Jupitersäule ). Weiterhin sei die Replik dann auch eine Reklame für das Museum. Nach reger Diskussion wurde der Vorstand beauftragt, die Angelegenheit weiter zu verfolgen. Weiteres Vorgehen in Stichworten: ( wobei bei bei der Ansicht der Bilder noch folgendes zu beachten ist: Einzelbilder können durch Anklicken vergrössert werden, bei den Galeriebildern werden durch Anklicken Bilder aus den Kleinkästchen in den grossen Kasten geholt ). 1. Einholung der Genehmigung von der Stadt zur Aufstellung der Säule am genannten Ort. Die Stadt sicherte auch zu, die Erstellung eines Fundamentes zu übernehmen und durch die Installation von Tiefstrahlern für die nötige Beleuchtung zu sorgen. 2. Von dem Bildhauer Herrn Löbig wurde ein Kostenvoranschlag eingeholt und ihm anschliessend der Auftrag zur Fertigung und Aufstellung der Säule erteilt. ( Anmerkung: Unter Einbeziehung der späteren Änderungen beliefen sich die Kosten insgesamt auf 12 000.-- €. ) Obwohl der Verein diese Kosten allein hätte schultern können, haben wir uns ausserordentlich gefreut, dass die Sparkasse Dieburg eine Spende, zweckgebunden für die Säule, von 2500.--€ zugesagt hat. Weiterhin teilte der Lions-Club Groß-Umstadt mit, dass er die Ausgestaltung und Bepflanzung des Kreisels übernehmen werde. 3. Die Museumskommission stimmt am 16.6.2010 ebenfalls der Aufstellung der Reproduktion der Jupitersäule auf dem Römerkreisel zu . 4. Herr Löbig und Herr Konietschke fertigen einen "Pappkameraden" der Jupitersäule im Museum im Massstab 1:1 an, um die Aussenwirkung der Säule auf dem Kreisel zu testen.
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Übereinstimmend wird festgestellt, dass die Replik zu klein ist. es wird beschlossen, die Reproduktion um 15% - 20% gegenüber dem Original zu vergrössern. Die Säule, die aus Miltenberger Sandstein gefertigt werden wird, wird nun inklusive Sockel über 3 m hoch sein und ca. 1200 kg wiegen. 5. Bildhauer Löbig setzt für seine Arbeit eine Zeit von ca. 2 Monaten an. 6. Der Vorsitzende und sein Stellvertreter informieren sich in der Werkstatt des Bildhauers über den Fortgang der Arbeit.
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Aufnahme in der Werkstatt. Schuppensäule mit Kapitell
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7. Die Übergabe der Jupitersäule an die Stadt wird auf den 30.07.2011 festgelegt. Die Aufstellung erfolgt zwei Tage vorher. Herr Löbig gibt dafür einen Zeitrahmen von ca. 4 Stunden an. Nach der Aufstellung wird die Säule bis zur Übergabe verhüllt. 8. Die Säule wird aufgestellt.
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Die Säule steht!
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Sie besteht aus einem Grundsockel, einem 4-Götterstein ( Juno, Minerva, Merkur und Herkules ) mit Weiheinschrift, einem Zwischensockel und einer Schuppensäule mit griechisch-korinthisch nachempfundenem Kapitell.
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Nach dem Aufbau wurde die Säule bis zur Übergabe verhüllt.
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9. Am 30.07.2011 erfolgte die Übergabe der Jupitersäule an die Stadt. In seiner Rede dankte der Bürgermeister Dr. Werner Thomas für die Gesamtgestaltung des Kreisels, die der Stadt diesmal nahezu keinen Cent gekostet habe und nannte die Aktion ein beispielhaftes bürger- liches Engagement. In seiner Antwort begann der Vorsitzende unseres Vereins stilgerecht seine "Übergaberede" mit folgenden Worten: Nos, amici museum Fechenbachende alentes, honori ducimus hanc columnam Iovi Optimo Maximo dedicatam memores hereditatis Romanae et votum solvendi causa libenter et maxima cum laeticia civibus civitatis nostrae tradere. Utinam civitati nostrae semper decori sit. Natürlich vergass er die "wenigen" des Lateins unkundigen Gäste und Zuschauer nicht und lieferte die deutsche Übersetzung nach: Die Freunde und Förderer des Museums geben sich die Ehre, den Bürgern der Stadt ,diese dem besten und grössten Jupiter geweihte Säule, eingedenk des römischen Erbes und in Erfüllung eines Ver- sprechens, gern und freudig zu übergeben. Möge sie der Stadt zur Zierde gereichen. Dieser Rede schloss sich eine Ansprache des Sprechers des Lions-Club's und gleichzeitig Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Dieburg, Herrn Manfred Neßler an, der von einem Netzwerk der Förderer sprach. " Das war schon ein besonderes Projekt, das hier umgesetzt wurde. wir wollten nicht nur einen Scheck überreichen ". Damit wies er darauf hin, dass zur Vollendung des Projekts seitens der "Lions" auch viel Handwerkliches geleistet worden war. Schliesslich überreichte der Sparkassen-Filialdirektor, Herr Christian Markert, einen symbolischen Scheck über die bereits avisierte Spende von 2500.-- €. Anschliessend würde die Jupitersäule enthüllt.
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Der Bürgermeister
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Herr Rüth
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Herr Neßler
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Herr Markert
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Scheckübergabe
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Erwartungsvolle Zuschauer
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Umrahmt wurde die ganze Veranstaltung durch den Diplom-Trompeter aus Frankfurt, Herrn Hagen Pätzold, der auf einem Nachbau eines römischen Cornu's ( Horn ) Sequenzen aus antiken Musikstücken spielte, bewacht und bestaunt durch einen römischen Soldaten ( Christian Eidenschink ).
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10. Anschliessend traf man sich im Hof und im Seminarraum des Schlosses Fechenbach, wo das Museumsteam ein Buffet liebevoll hergerichtet hatte und wo man Mulsum, Moretum und andere Köstlichkeiten geniessen konnte.
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Anmerkung: Ein Teil der Bilder wurde uns freundlicherweise von den Journalisten Herrn M. Prasch und Herrn J. Dörr zur Verfügung gestellt.
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Trapezteichfest am 29.05.2011
Nicht nur die Dieburger Adligen vor über 300 Jahren wussten ihren Schatten spendenden Schlossgarten im Sommer zu schätzen, auch Gäste des diesjährigen Trapezteichfestes der Dieburger Sängerlust suchten und fanden am frühsommerlichen Sonntag schattige Bereiche. Zusammen mit der Stadt Dieburg ( Frau Posselt ) waren zwei Schlossgartenführungen mit unserem Verein vereinbart worden. De erste Führung am späten Vormittag musste leider wegen mangeln- der Nachfage ausfallen. Vermutlich waren diese Programmpunkte zu wenig publiziert worden.-- schade! Die zweite Führung am frühen Nachmittag fand jedoch genügend Interessenten.
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Das erfreute auch unsere " Madame Sophie Laroche " ( Rosemarie Martin ) mit ihrem Gefolge sichtlich.
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Nach einem Durchwandeln der verschiedenen Gartenpartien mit ausführlichen Erläuterungen durch Frau Posselt gab es am Ende der Führung ein " überraschendes " Zusammentreffen mit Freifrau von Groschlag ( Frau Klostermann ) und dem Hofgärtner Johann Petri ( Peter Maack ). Dieser überreichte Freifrau von Groschlag ein für damalige Zeiten wahrlich exotisches Obst: Ananasfrüchte aus dem benachbarten Ananas-Haus.
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Mit der Zubereitung dieser Baby-Ananas sichtlich überfordert, eilte Freifrau von Groschlag von dannen zu ihrem Koch, um diese Köstlichkeit zubereiten zu lassen, damit sie diese dann schnellstens geniessen könne.
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Bekannte Köstlichkeiten, nämlich kühlen Sekt mit oder ohne frischen Erdbeeren, gab es anschliessend für die Besuchergruppe und andere Gäste an unserem schattigen Stand.
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Text und Bilder Jürgen Gräning
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Internationaler Museumstag am 15.05.2011
Am Internationalen Museumstag ( 15.05.2011 ) brachten kleine Spielszenen unter Mitwirkung von Mitgliedern unseres Vereins zusätzliches Leben in das Museum Schloß Fechenbach. Auf Initiative der stellvertretenden Vorsitzenden des Fördervereins, Frau Klostermann, gab es eine Reihe von Szenen, die sich auf unter- schiedliche Räume des Museums verteilten. So konnte man z.B. den Gesprächen römischer Senatoren ( Vereins- mitglieder Herr Dr. Schöning und Herr Prof. Dr. Wendt ) lauschen, als sie der Gattin ( Frau Schöning ) des einen Senators von dem berühmten Gastmahl des Trimalchio erzählten, wobei die Herrschaften von einer reizenden jungen Germanin, der Tochter der Museumsleiterin bedient wurden.
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Beim Fränkischen Reiter erzählte eine fränkische Grossmutter von der Eheschliessung ihrer Enkelin mit eben diesem Reiter, während sie aus Bernstein den Hochzeitsschmuck herstellte. Im Fechenbachzimmer wurden die Besucher von drei adligen Damen ( Frau Danz, Frau Bürger-Lehr, Frau Chavat ) erwartet, die über Dieburg um 1840 und den Zuzug der ersten protestantischen Familien plauderten.
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Im letzten Raum der Ausstellung berichtete eine Dieburgerin ( Frau Weng ) über die Zeit des Krieges und über zwei Bombenangriffe.
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Die Idee, den Gang durch das Museum mit kleinen Spielszenen aufzulockern, fand grossen Anklang. Die vielen Besucher waren begeistert. ( Text: Frau Christine Klostermann ).
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Auf ein Glas Wein in die zwanziger Jahre
Wie es schon Tradition ist, hatte das literarische Trio: Frau Christine Klostermann ( Vereinsmitglied ), Herr Gerhard Schröder und Herr Werner Danz zu ihrer Vortragsreihe Auf ein Glas Wein... am 27.04.2011 in den Seminarraum des Museums eingeladen. Das Thema des Abends : Auf ein Glas Wein in die zwanziger Jahre.
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Der Seminarraum war bis auf den letzten Platz besetzt.
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Mit Gedichten und Essays so bekannter Dichter und Schriftsteller wie Tucholsky, Ringelnatz, Kästner und andere Literaten gab das Trio einen Einblick in das literarische Schaffen in den Zwanzigern. Humoristisches, Besinnliches und Nachdenkenswertes aber auch Sozial- und Politk-kritisches war da zu hören. Für die Zuhörer war es auch äusserst gewinnbringend, dass von den Vortragenden jeweils ein kurzer Abriss der Vita der einzelnen vor- gestellten Literaten gegeben wurde, konnte man doch dadurch besser verstehen und ableiten, warum und auf Grund welcher Er- fahrungen diese Dichter mit den von ihnen behandelten Themen umgegangen sind.
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Jahreshauptversammlung
Am 25.03.2011 fand turnusgemäss die Jahreshauptversammlung des Vereins statt. Anwesend waren 27 Mitglieder 12 Mitglieder hatten sich entschuldigt. Nach der Begrüssung durch den ersten Vorsitzenden, Herrn Rüth, und der Feststellung der Beschlussfähigkeit gab der Vorsitzende einen Über- blick über die Aktivitäten, die der Verein selbst unternommen hatte oder an denen er bzw. Mitglieder des Vereins beteiligt gewesen sind. Anschliessend berichtete der Vorsitzende - soweit dies schon möglich war - über die in diesem Jahr beabsichtigten Aktivitäten des Vereins. Hierzu gehören insbesondere: 27.04.2011: Teilnahme am Literaturabend Auf ein Glas Wein in die zwanziger Jahre 15.05.2011: Teilnahme am Internationalen Museumstag. ( Malaktion Atelier Henon im Museum ) Mitglieder des Vereins sollten in barocken Kleidern oder römischen Gewändern teilnehmen. 29.05.2011: Teilnahme am Trapezteichfest des Gesangsvereins " Sängerlust ". Wir bieten Sekt mit Erdbeeren pp und Park- führungen an. 01.07.2011: Aufstellung der Replik der Jupitersäule auf den Kreisel an der Römerhalle. ( Der Termin kann sich noch ändern ). 17.09.2011: Teilnahme an der Veranstaltung Literatur im Kreuzverhör des HR mit Peter Härting. 04.11. bis 06.11.2011: Teilnahme am Martinsmarkt.
Anschliessend folgten noch die Berichte des Schatzmeisters und der Kassen- prüfer. Eine Aussprache zu allen Berichten wurde von den Anwesenden nicht gewünscht.
Die Entlastung des Vorstandes erfolgte einstimmig bei Enthaltung der Vorstands- mitglieder.
Gemäss Satzung war in der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Vorstand zu wählen, bestehend aus dem geschäftsführenden Vorstand mit dem ersten Vorsitzenden den zwei stellvertretenden Vorsitzenden dem Schatzmeister dem Schriftführer sowie den gleichberechtigten Beisitzern
Per Akklamation wurden Herr Christian O. Eidenschink als Wahlleiter, sowie Herr Ferdinand Böhm und Herr Dr. Harald Schöning als Wahlhelfer gewählt. Die drei Herren nahmen die Wahl an.
Zur Abfolge der Wahl wies Herr Eidenschink darauf hin, dass laut Wahl- ordnung bei sämtlichen Wahlgängen die jeweilige Wahl auch per Akkla- mation erfolgen könne, wenn kein anwesendes Mitglied dagegen Einspruch erheben würde. Es wurde festgestellt, dass kein Einspuch erfolgte. So wurde einstimmig beschlossen, per Akklamation/Handzeichen abzustimmen. Zur Wahl stellten sich der bisherige Vorstand sowie ein weiteres Mitglied aus den Reihen der anwesenden Mitglieder. Es wurden wie folgt gewählt:
1. Geschäftsführender Vorstand:
Erster Vorsitzender: Herr Klaus Rüth Zwei stellvertretende Vorsitzende: Frau Christine Klostermann, Herr Prof. Walter Stoll Schatzmeister: Herr Ronald Gabele Schriftführer: Frau Karin Winter
2. Beisitzer:
Herr Jürgen Gräning Herr Martin Konietschke Frau Rosemarie Martin Herr Ludwig Schmitt Frau Sue Henon Frau Ingrid Weng
Alle gewählten Personen nahmen die Wahl an. Der Vorstand ( Gesamtvorstand ) besteht somit aus 11 Mitgliedern.
3. Kassenprüfer
Als Kassenprüfer wurden gewählt: Herr Klaus-Norbert Dahmen Frau Sabine Schröder
Herr Dahmen nahm die Wahl an, Frau Schröder hat ihr Einverständnis zu einer erneuten Wahl ( Sie war in vergangenen Perioden bereits Kassenprüferin ) schriftlich mitgeteilt.
Die Jahreshauptversammlung verlief ( wie gewöhnlich ) in einer angenehmen Atmosphäre und war bereits nach einer Stunde beendet, ( was den anwesenden Mitgliedern besonders gefallen hat ).
Das vollständige Protokoll zur Sitzung sowie das Wahlprotokoll kann von den Mitgliedern in der Kanzlei Rüth ( Steinstrasse ) eingesehen werden.
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Exkursion zur Ausstellung " Die Staufer und Italien"
Am 12.02.2011 fand die bereits angekündigte Exkursion zum Museumsbesuch der Ausstellung " Die Staufer und Italien" in Mannheim statt. Das Interesse unserer Mitglieder an dieser Veranstaltung war sehr gross. So musste entgegen der ursprünglichen Order ein grösserer Bus bestellt werden und es musste darüber hinaus noch eine Warteliste angelegt werden, die leider nicht ganz abgearbeitet werden konnte. " Leider " war das Interesse auch bei anderen Leuten gross. Es war voll !! Sicher lag das daran, dass wir aus verständlichen Gründen die Ex- kursion auf einen Samstag gelegt hatten, zum anderen auch deswegen, weil die Ausstellung bereits am 20. Februar ihre Pforten schliesst. Aufgeteilt in zwei Gruppen begleiteten uns sachkundige Führer durch 130 Jahre Geschichte der Staufer als gekrönte römisch- deutsche Könige und Kaiser. Zahlreiche Exponate und Schrifttafeln zeigten den Wirkungskreis dieses schwäbíschen Adelsgeschlechts , der sich in Zeiten der grössten Ausdehnung über weite Teile Europas bis hin zu den Alpen und jenseits der Alpen auf Norditalien und Sizilien erstreckte. Viele Exponate zeigten auch, dass sich die Staufer bei den von ihnen geschaffenen Denkmälern und Skulpturen stark an die Darstellungen der Antike anlehnten.
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Thronender König ( Hauptmotiv der Stauferausstel- lung )
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Sachkundig wurden bei der Führung die gekrönten römisch- deutschen Könige aus dem Geschlecht der Staufer vorgestellt.
Konrad III von 1138 bis 1152 König, liess sich aber Kaiser nennen.
Friedrich I, Barbarossa von 1152 bis 1190, in Rom zum Kaiser ( Neffe Konrads III ) gekrönt.
Heinrich VI von 1190 bis 1197 , in Rom zum Kaiser gekrönt.
Philipp von Schwaben von 1198 bis 1208 , König
Friedrich II von 1212 bis 1250, in Rom zum Kaiser gekrönt.
Konrad IV von 1250 bis 1254, König.
Sein Halbbruder Manfred konnte bis 1266 das Staufische Königtum noch sichern. Sein Sohn Konradin, der letzte männliche Staufer in direkter Linie, starb auf Veranlassung von Karl von Anjou 16jährig auf dem Schaffott.
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Im Verlauf der Führung hob unser Führer besonders die Rolle von Kaiser Friedrich I ( Barbarossa ) und Kaiser Friedrich II hervor.
Kaiser Friedrich I betrieb eine ambitionierte Italienpolitik, die sich vor allem gegen die nach Autonomie strebenden oberitalienischen Städte richtete, konnte sich aber auch militärisch nie durchsetzen. Im Gegensatz zu Friedrich II galt er als relativ ungebildet, man nimmt an, dass er wenigstens lesen und schreiben konnte. Auf dem dritten Kreuzzug starb er 1190 in Kleinasien. Der Be- stattungsort seiner Leiche ( oder was davon übrig war ) ist unbekannt. Durch die Kyffhäusersage wird sein Name bis heute im Gedächtnis gehalten.
Kaiser Friedrich II war im Gegensatz zu Friedrich I ein kunst- verständiger und hochgebildeter Herrscher, der u.a. vier Sprachen sprach. Aufgewachsen war er in seinem Königreich Sizilien. 1212 zog er nach Deutschland, wo er den 1209 zum Kaiser gekrönten Otto IV schnell nach Norden verdrängte. Endgültig setzte er sich in Frankreich in der Schlacht von Bouvines durch, als er als Verbündeter des französischen Königs Philipp II Kaiser Otto IV, der mit dem englischen König verbündet war, vernichtend schlug. Otto starb bald darauf und so war Friedrich II uneingeschränkter Römisch-Deutscher König. 1220 wurde Friedrich II zum Kaiser gekrönt. In der Folgezeit über- liess er die deutschen Gebiete seinem Sohn Heinrich zur Verwaltung und wandte sich der organisatorischen Ausgestaltung seines sizilianischen Reiches zu ( Zentralisierung der Verwaltung, mannig- fache Reformen, Gründung einer Staatsuniversität ). Mit der Beherrschung der oberitalienischen Städte hingegen hatte er weniger Erfolg. Obwohl er- und das durch Diplomatie - einen Waffenstillstand erreichte und sich selbst zum König von Jerusalem ernannte, lag er in der Folgezeit mit den Päpsten öfters im Clinch, die um ihre Macht und ihren Einfluss fürchteten. Mehrfach wurde er gebannt. Papst und Kaiser beschimpften sich gegenseitig als Antichrist. Papst Innozenz IV entzog Friedrich II sogar die Kaiserwürde, was allerdings in er damaligen Öffentlichkeit wenig Beifall fand, aber trotzdem zur Wahl einiger Gegenkönige führte, was aber Friedrich II wenig be- rührte. Es gelang ihm, diesen Attacken stand zu halten und sich zu behaupten. Friedrich II starb am 13.Dezember 1250.
Wie schon bei früheren Ausflügen üblich, beendeten wir unsere Exkursion mit einem gemeinsamen Abendessen, diesmal wieder in Bensheim im Gasthof " Walderdorffer Hof ".
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